Von der Idee zum Schnitt

Am Anfang steht der Entwurf, eine Skizze vielleicht oder ein Bild von Pinterest, doch wie setze ich jetzt mein Kostüm um?

Zunächst gibt es bei Burdastyle eine große Auswahl an Schnitten. Doch Attribute wie einen Fischschwanz einer Meerjungfrau oder die Scheren einer Krabbe sind dort nicht abgebildet.

  1. Groben Schnitt finden: Ein Entwurf oder ein Bild geben bereits Auskunft darüber, welche Elemente berücksichtig werden müssen. Dazu kommt das persönliche Interesse einen Schnitt zu finden, der den eigenen Proportionen und Nähansprüchen entspricht.
  2. Schnitt erweitern: Wenn der Hauptschnitt gefunden ist, müsst ihr euch überlegen, welche Attribute hinzukommen, die in das Kostüm integriert werden, z.B. Flossen, Drachenzacken, Tierohren,… Überlegt euch, an welcher Stelle ihr die Attribute anbringen möchtet. Rückwärtige Mittelnähte eignen sich sehr gut zum Befestigen von Zusatzteilen. Die Zusatzteile könnt ihr z.B. auf Packpapier zeichnen und euch bei der Zeichnung am Originalschnitt orientieren, um die Größenverhältnisse besser abschätzen zu können. Wer künstlerisch nicht ganz so begabt ist, findet im Internet Zeichnungen, die auf die gewünschte Größe kopiert werden können.
  3. Nützliche Details einplanen: An Karneval wird viel getanzt, die Hände müssen frei bleiben zum Klatschen und doch müssen Geldbeutel, Schlüssel usw. sicher verstaut werden. Frauen nehmen klassischerweise eine Handtasche mit (die gerade beim Tanzen doch eher hinderlich ist), Männer sind auf ihre Hosentaschen angewiesen. Für beide kann es daher von Vorteil sein Taschen im Kostüm vorzusehen. Die Tasche kann z.B. in einem Gürtel versteckt werden oder in den Seitennähten des Kostüms. Praktische Tipps gibt es hier: Taschentypen erklärt
  4. Loslegen: Nach der Planung kannst nun starten:)