Das Chamäleon-Kleid

Heute stelle ich ein Etuikleid vor, dass sich je nach Anlass farblich anpassen lässt. Voraussetzung dafür ist der tolle Stoff, den ich bei Sandys Bastelkistegefunden habe. Die Besonderheit des Stoffes ist der Farbverlauf, bzw. die zunehmende Blickdichte.Während der Stoff am oberen Ende hauptsächlich wie ein milchig-Weißer Organza aussieht, der den ein oder anderen schwarzen Pinselstrich erhalten hat, nehmen diese Farbelemente zum unteren Ende zu. 


Nachdem ich den Stoff ausgewählt hatte, wusste ich, es sollte ein Gerades, eher geschlossenes, figurbetontes Kleid werden. Dazu habe ich zwei Schnitte miteinander vereint, als Grundschnitt den eines hochgeschlossenen, A- Kleids und die Abnäher und seitlichen Nahtangaben von einem Standard-Etuikleid übertragen. Der Stoff ließ sich unkompliziert verarbeiten und so ließ sich das Kleid schnell nähen.

Den Chamäleon-Effekt stellte ich erst nach dem Anfertigen fest. Für gewöhnlich hätte ich ein Futter unter den Stoff gesetzt, allerdings hatte ich keinen Futterstoff zur Hand und dachte, mir ginge dann der schöne Effekt am Dekoltee verloren. Also wollte ich lieber ein Unterkleid tragen. Bei der Anprobe stellte sich dann heraus, dass nicht nur ein schwarzes Unterkleid (schwarz wäre meine Wahl beim Futterstoff gewesen) gut harmoniert, sondern z.B. Auch weiß oder blau. Mit dem Kleid kann ich also nur zu jeder Hochzeit mit vorgegebenen Farbschema das Kleid anpassen.

2 Kommentare zu „Das Chamäleon-Kleid

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