Mein erstes „großes“ Nähprojekt

Hallo ihr lieben,

hier ein Beispiel, wie ich gestartet bin, das gerade sehr gut zur kommenden 5. Jahreszeit passt:

Mein erstes Kostüm, das ich entworfen und genäht habe, sollte unbedingt etwas sein, das ich noch recht selten im Karneval gesehen hatte und sollte nur ein Kleidungsstück sein, sodass ich verkleidet war, indem ich nur einmal in das Kostüm schlüpfe. Dass es eine Meerjungfrau werden sollte, legte ich kurze Zeit später passend zu meinem Sternzeichen fest. Was ich bis dato noch nicht gesehen hatte, war ein solches Kostüm mit einem langen Fischschwanz, der beim Tanzen nicht hinderlich war. Mein Anspruch war also geweckt.

Ausgehend von einem Kleid, das ich 2005 während eines Auftritts trug, entwarf ich in einer eher langweiligen Vorlesung das Kostüm und suchte mir im Internet passende Stoffe raus. Die Schnitte für die Modifikationen, die an dem Kleider-Schnitt nötig waren, nämlich den Brustbereich als Muscheln anzudeuten und der Fischschwanz selbst, erstellte ich mithilfe von Packpapier, die restlichen Teile entnahm ich dem Kleiderschnittmuster.

Es war das erste Mal, dass ich mit einer Art Schnittmuster arbeitete und heute weiß ich, es lohnt sich die Schnitte explizit zu suchen, die dem gewünschten Ergebnis, dass man entworfen hat, am nächsten steht. Nichtdestotrotz zeigt das Projekt, dass man sich einfach als „Designer“ versuchen kann und gerade Kostüme im Karneval eignen sich hervorragend, neue Techniken und Schnitte auszuprobieren, da die kölsche oder auch öcher Frohnatur über kleine Patzer leicht hinwegsieht:)

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